Fernwirksysteme
Netzleitsysteme
RESY-PMC
- Netzmanagement
- Netzstörung
- Netzanalyse
- Bezugsoptimierungen
- Neuronale Prognose
- Auftragsverwaltung
- Netzqualität
- Personaltraining
- Integration
- GIS, ERP, ...
Visualisierungen
Tunneltechnik
Prozessleitsysteme
 
Netzmanagement

Die Netzmanagementsysteme der HERESCHWERKE basieren auf der RESY®-Produktfamilie zur Führung von komplexen Versorgunsnetzen, und Modulen für Instandhaltung, geografische Informationssysteme (GIS), Optimierungssysteme und Einsatzplanung.

Unsere Systeme werden zum integralen Bestandteil der Systemlandschaft, der Infrastruktur, und des Workflow unserer Kunden.  Eingebettet in das System sind eine Vielzahl höherer Funktionen für die verschiedenen Sparten Strom, Gas, Wasser, Fernwärme, Industrie und Umwelt.

Versorgungsnetze sind durch ihre Weitläufigkeit mit Vermaschungen und Verzweigungen komplexe Gebilde. Durch Schalt- und Regeltechnische Maßnahmen und Transport von Stoffen unterliegen sie zudem ständigen Änderungen. Die verschiedenen Topologieeinfärbungen machen sie für den Anwender überschaubarer und sicher beherrschbar.

Topologische Einfärbungen

Die Topologieeinfärbung stellt für weit verzweigte, auch vermaschte elektrische Netze mit nur wenigen Spannungsmesspunkten den aktuellen Versorgungszustand jedes einzelnen Netzzweigs fest. Der Versorgungszustand wird in Netzübersichts-, Teilnetz- und anderen Bildern durch verschiedene Einfärbungsmethoden übersichtlich dargestellt. Darüber hinaus gehen die im Prozessabbild abgelegten Versorgungszustände in weitere Verarbeitungen wie z.B. in die Verriegelungsprüfung von Schaltprogrammen oder in die Störungsanalyse bei Erd- und Kurzschlüssen ein.

Die verschiedenen Einfärbungsarten für elektrische Netze ermöglichen auch komplexe Zusammenhänge unter Berücksichtigung der verschiedenen Aspekte einfach darzustellen. Zusammenhänge können so schneller erkannt und Entscheidungen gezielter getroffen werden.

Darüber hinaus erhöht der Einsatz der topologischen Verriegelungsprüfungen die Bediensicherheit und somit die Versorgungsqualität.

Netz- und Anlagenführung

RESY®-PMC bietet durch seine objektorientierte, technologische Prozessbedienung in der vertrauten Windows®-Benutzeroberfläche die Basis für eine sichere, zielgerichtete Anlagenbedienung und eine vollständige, auf die Aufgabe zugeschnittene Übersicht über alle prozessrelevanten Informationen. Eingriffe in den Prozess sind jederzeit und schnell durchführbar, auch während eines Meldungs- und Messwertschwalls. Die Visualisierung und die Auswertung der Prozessinformationen passen sich an das jeweilige Prozessgeschehen und die anstehenden Bedienaufgaben leicht an.

Mit RESY®-PMC lässt sich ein objektbezogenes Bedienkonzept gestalten und eine Anlage im Leitsystem gemäß ihrer technologischen Bedeutung strukturiert abbilden. Die Anlagenbereiche, Stationen und Aggregate werden wie im Betrieb auch als eben diese Objekte bedient, z.B. durch Wartungskennung für einen Anlagenbereich. An diese Markierungen können auch Plausibilisierungen und Verriegelungen geknüpft werden. Die Anzeige von Diagrammen erfolgt in Kurvenkomponenten.

Fachschalen

Das Leitsystem RESY-PMC ist eines von vielen Fachsystemen innerhalb eines Unternehmens. Die zunehmend workflow-orientierte Betrachtung der täglichen Arbeitsabläufe führt zu einer hohen Anforderung an die Informationstransparenz der Systeme und das Vorhandensein von Standard-Schnittstellen und Standard-Austauschformaten. Die Systemarchitektur von RESY-PMC hat diesen Forderungen in hohem Maße Rechnung getragen. Die Projektierung erfolgt in einer objektorientierten Datenbank. Dort können in so genannten Fachschalen für die Anwendungen in den verschiedenen Sparten wie Strom, Gas, Wasser etc. die Datenmodellierungen anwendungsbezogen durchgeführt werden. Das Konzept lässt es zu, dass Datenmodellanteile auch zu anderen Fachsystemen übertragen werden können. Für die Fachsysteme der RESY-Produktfamilie ist damit eine integrierte Projektierung des Gesamtsystemverbundes, z.B. Fehlerortung, Trainingssystem, Netzberechnung etc. möglich.

Technologische Objekte

RESY-PMC wird aus einer anwendungsorientierten Sicht heraus projektiert, mit technologischen Objekten wie z.B. einem Trafo-Feld, einem Schalthaus, einem Vorklärbecken oder einem Dampferzeuger. Den technologischen Objekten werden schon bei der Projektierung Bedienvorgänge zugeordnet, z.B. "Sperren des Schalthauses" (z.B. wegen Wartungsarbeiten). Bei der Bedienung werden automatisch die dem technologischen Objekt "Schalthaus" zugehörigen Elemente mit behandelt.

Wiederverwendbare Vorlagen

Technologische Objekte können auch aus anderen technologischen Objekten zusammengesetzt sein. Dabei werden die Repräsentationen der Grafik, des Datenteils und der Bedienvorgänge übernommen. Die technologischen Objekte können als Vorlagen oder Typicals abgespeichert und im weiteren Verlauf der Projektierung mehrfach wiederverwendet werden. Ein Schalthaus oder ein Sandfang muss mit all seinen Betriebsmitteln nur einmal definiert werden.

Bei der Projektierung kann also für jede Aufgabe das richtige Maß zwischen dem Grad der Typisierung und der Beschränkung der Typenvielfalt gewählt werden.

Nachträgliche Änderungen

Im Verlauf der Inbetriebnahme oder im späteren Betrieb führen veränderte Randbedingung oftmals zur Notwendigkeit, Korrekturen für bestimmte Anlagenobjekte vorzunehmen. Die Fähigkeit der "Vererbung" ist eine Errungenschaft der Objektorientierung, mit der es möglich ist, bei Änderung der Vorlage auch alle davon abgeleiteten Anlagenobjekte zu ändern. Hierbei können bestimmte Änderungen von der Vererbung ausgeschlossen werden.

Bedienvorgänge für Objektvorlagen

Mit RESY-PMC lassen sich jedem technologischen Objekt bzw. jeder Vorlage Bedienvorgänge zuordnen. Die Anlagenbereiche, Aggregate und Stationen werden im Betrieb als technologische Objekte bedient, z.B. durch Wartungskennung für einen Anlagenbereich. Bei der Projektierung können den Bedienvorgängen auch Plausibilisierungen und Verriegelungen zugeordnet werden.

Funktionen für die verschiedenen Sparten (Auswahl)

  • Arbeitsmarkierungen
  • Störfallanalyse
  • Auftrags- und Schaltantragsverwaltung
  • Topologieeinfärbung
  • Überwachung des Versorgungsstatus
  • verschiedene Simulationen
  • Datenaustausch mit externen Progammen (z.B. Rohrnetzberechnungen, GIS, SAP, etc.)
  • Leckanalysen
  • Allgemeine Steuerungen + Überwachungen

      Z.B. Strom

  • Erd- und Kurzschlusssuche
  • Zentrale Fehlerortung
  • Lastabhängige + dispositive Strombezugsoptimierung
  • Strombedarfsprognose
  • div. Online-Netzberechnungen, Anbindung von Rundsteueranlagen
  • Dynamischer Netztrainigssimulator
  • etc. 

      Z.B. Wasser

  • Wassereinsatzoptimierung
  • Wasserverbrauchsprognose
  • Überwachung der Wasserqualität
  • Behältersteuerung über Füllstandsprofil und Min/ Max-Überwachung
  • Behältersteuerung über Pumpsteuerung
  • Lecküberwachung
  • Nachtmindestverbrauchsmessung und Nullverbrauchsmessung
  • Berichtswesen
  • Behälterbewirtschaftung
  • Brunneneinsatzoptimierung
  • Behälter- und Pumpensteuerungen
  • Restzeitberechnungen, Revisionsüberwachung
  • etc.

      Z.B. Gas

  • Überwachung der Gasspeicher und Gasnetze
  • Störfallanalysen (Post-Mortem-Analyse)
  • Gasverbrauchsprognose
  • Gasbezugsoptimierung unter Ausnutzung von Speichern
  • Verbraucher- und Eigenerzeugungs-anlagen
  • Drucküberwachung in Leitungsnetzen
  • Gasspeicherbewirtschaftung
  • etc.
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